Archiv für die Kategorie „Immobilien News“

postheadericon Mieter fürchten Mieterhöhungen

© Tobif82 - Fotolia.com

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CSU und SPD streiten derzeit um die Zukunft der Wohnungen im Freistaat. Die Bayerische Landesbank hinterlässt ein riesiges Immobilienpaket und die Mieter fürchten erhebliche Preiserhöhungen.

Die bayerische Wohnungsgesellschaft GBW verfügt über 31 000 Objekte mit etwa 85 000 Bewohnern. Noch können hier Apartments zu passablen Preisen angeboten werden. So ist beispielsweise eine 3-Zimmer-Wohnung mit 73 Quadratmetern im Münchner Westen für 732 Euro Kaltmiete bei Weitem kein teures Unterfangen im Vergleich der sonst sehr hohen Mietpreise innerhalb der Landeshauptstadt. Doch es ist fraglich, wie lange die GWB noch solche Angebote halten kann, da sie der staatlichen Bayerischen Landesbank gehört. Mit Blick auf die Zukunft stellt man von Seite des Münchner Mietvereins kaum gute Erwartungen, sondern blick eher verängstigt den Preiserhöhungen und Kündigungen entgegen, die viele Mieter dieser Anlagen befürchten.

Nach fatalen Spekulationsgeschäften ist die Bayern-LB nun mit zehn Milliarden Euro verschuldet und wird von der EU-Kommission in Brüssel dazu angehalten, unter anderem Wohnungen zu verkaufen. In München und Umland sind davon 10 000 Wohnungen betroffen. Nun fürchtet man ähnliche Vorgänge wie in Baden-Württemberg. Auch dort musste die Landesbank eine Vielzahl an Wohnungen verkaufen, für ein privates Augsburger Immobilienunternehmen, das sich vorrangig an Rendite orientiert, die Zuschläge erhielt.
Die GBW weist dies von sich und betont, auf Spekulanten verzichten zu wollen. Als realistische Verkaufssumme schätzt man etwa 1,5 Milliarden Euro ein. Dabei lege man Wert auf soziale Standards, wolle aber auch einen marktgerechten Preis erzielen, so heißt es von dem für die GBW zuständigen Finanzminister Söder.

Der Vorschlag der CSU, ein Bündnis der Kommunen solle die Immobilien kaufen und selbst verwalten, wurde von Seite der Städte aufgrund der aktuellen Finanzlage zurückgewiesen. Auch das Ansinnen in der Landtagsopposition, der Freistaat solle die Wohnungen kaufen und verwalten wurde zunächst abgewiesen. Der Vize-Kommissionspräsident jedoch äußerte, diese Entscheidung liege beim Freistaat selbst und so wird sich der Streit über den Immobiliendeal noch weiter ausdehnen.

postheadericon Altes Paulanergelände: Wohnungen geplant

Brauerei © LE image - Fotolia.com

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Das Geländer der Paulaner Brauerei dürfte in Bayern vielen Menschen bekannt sein. Wenn nicht, ist dies auch nicht weiter schlimm, da die Brauerei nun plant umzuziehen und sich weiter westlich in der Stadt ansiedeln wird. Nach dieser Bekanntgabe gab es lange Spekulationen darüber was mit diesem Gebiet nun passieren würde. Nun wurde vom Senat geäußert, dass dort definitiv ein neuer Wohnraum entstehen werde. In welchem Maße ist noch nicht beschlossen, jedoch gibt es mittlerweile die ersten Entwürfe.

So plant man über 1500 neue Wohnungen zu schaffen. Dabei möchte man jedoch nur 20% des Geländes bebauen um auch noch genügend Grünflächen und andere Gewerbestrukturen erschaffen zu können. Doch genau dieser Fakt ruft paradoxerweise nun Anwohner auf den Plan. Wie kommt das? Eigentlich sind es doch meist die Bürger die sich für Grünflächen und gegen eine zu dichte Bebauung aussprechen. Der Grund dafür liegt in diesem Fall in den Entwürfen für die Art der neuen Wohnungen. So plant man Wohnbauten mit bis zu 10 Stockwerken. Dies stört viele, da diese einfach die Sicht nehmen und nicht sonderlich schön aussehen. Doch der Senat möchte sich auf keine Diskussion einlassen, da dies erst einmal nur grobe Entwürfe waren um zu schauen was theoretisch hinpasst und noch nichts beschlossen wurde. 

Ansonsten möchte man in diesem Gebiet auch noch weitere kleine Gebäude für Dienstleistende, Apotheken und Kinderangebote schaffen. Wichtig war es dem Senat zu betonen, dass man definitiv nicht plane ein Luxusviertel zu erschaffen, sondern Wohnraum zu einem akzeptablen Preis für die breite Bevölkerung anbieten möchte.

postheadericon Studie belegt Wohnungsmangel in Großstädten

© lagom - Fotolia.com

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Nun ist es amtlich: in Deutschland besteht ein Wohnungsmangel! Vor allem in Großstädten wird der bezahlbare Wohnraum immer knapper. Dies bestätigen nun zwei Studien des Pestel-Instituts in Hannover, die im Auftrag der Kampagne “Impulse für den Wohnungsbau” erstellt wurde. Auftraggeber der Studien ist ein Bündnis aus Immobilien-, Mieterverbänden und Gewerkschaften. Besonders stark ist München davon betroffen. Dort feheln rund 31.000 Wohnungen, die die ohnehin schon angespanntee Situation auf dem Münchner Immobilienmarkt weiter verschärfen wird.

Wie in den meisten deutschen Großstädten besteht vor allem ein Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Es sei kein Problem eine Wohnung für 2000 oder 3000 Euro Kaltmiete zu finden, die sich aber nur die Wenigsten leisten können, da die Kluft zwischen Einkommen und Wohnkosten immer größer werde. Die Kaltmieten in München, Hamburg oder Berlin steigen seit Jahren kontinuierlich. Auch die Nebenkosten für Heizung oder Strom gehen Jahr für Jahr nach oben. Das wird auch in den Universitätsstädten zunehmend problematisch.

In Freiburg, Karlsruhe, Bonn und Hannover fehlen mehr als 15.000 Unterkünfte, die sich auch Studierende leisten könnten. Insgesamt fehlen bundesweit etwa 400.000 Mietwohnung bis 2017. Auch in Frankfurt am Main fehlen rund 17.500 Wohnungen, die nur durch einen verstärkten Mietwohnungsbau ausgeglichen werden können. Doch gerade da fehlt die Unterstützung des Bundes, der sich schrittweise aus der Wohnungsbauförderung zurückgezogen hat. Die soziale Wohnraumförderung ist in den vergangenen 10 Jahren um etwa 80 Prozent zurückgegangen. Mit der Beseitigung von steuerrechtlichen Hürden sowie eine Erneuerung von Förderprogrammen muss der Wohnungsnot entgegengewirkt werden. Nur so ließe sich der Neubau von den in den nächsten fünf Jahren notwendigen 825.000 Mietwohnungen bewältigen.

postheadericon Luxusgebäude verändert Wohnviertel

München © Gary - Fotolia.com

München © Gary - Fotolia.com

Der in München entstehende Luxuswohnturm “The Seven”, nach der Adresse Müllerstraße 7, ist eines der spektakulärsten Bauprojekte der Landeshauptstadt. Das 14.000 Quadratmeter große Grundstück des ehemaligen Heizkraftwerks soll schließlich drei Gebäude umfassen: einen Büro- und Gewerbekomplex mit Tiefgarage, ein Atriumhaus mit 80 Wohnungen und das Herzstück eben, den 56 Meter hohen Turm, der Platz für ungefähr 25 Luxus-Wohnungen bietet.Schon jetzt sind 40 Prozent der Wohnungen des Turms verbindlich reserviert. Ganz oben im Turm befindet sich ein Apartment auf 700 Quadratmetern, das sich über zwei Stockwerke erstreckt. Damit ist es die teuerste Wohnung in ganz München, aber auch sie wurde bereits verkauft. Wahrscheinlich hat der Käufer – angeblich ein Unternehmer aus München – mehr als 14 Millionen Euro dafür ausgegeben. Der Ausblick vom Turm ist dafür auch einzigartig: Man sieht die Frauenkirche, den Gärtnerplatz, sogar die Fußballarena und im Süden hat man einen atemberaubenden Blick auf die Alpen.

Natürlich ist das Bauprojekt umstritten, unter anderem, weil es das Glockenbachviertel sehr stark verändern wird. Die Anwohner hoffen, dass hier bald nicht nur noch teuere Autos rumkurven und Luxusboutiquen entstehen. Trotzdem hat sich keine Protestbewegung gebildet, keiner läuft rum und sammelt Unterschriften. Wahrscheinlich ist den Bewohnern klar, dass sie die Gentrifizierung nicht aufhalten können.

Doch auch für den kleineren Geldbeutel wird etwas geboten: Das Dach des Turms soll zwei mal im Jahr für Normalbürger, die Öffentlichkeit, zugänglich gemacht werden. Bei dem Ansturm, der bereits bei der “Nacht der Architektur” herrschte, lohnt sich das wahrscheinlich auch – allerdings wird dies widerum auch für die Bewohner sehr anstrengend.

postheadericon BayernLB muss verkaufen

Versteigerung © m.schuckart - Fotolia.com

Versteigerung © m.schuckart - Fotolia.com

Jetzt steht es fest: Die BayernLB muss ihr Immobilienunternehmen GBW verkaufen. Der Firma gehören 33.000 Wohnungen in Bayern. Der Schritt ist vor allem dem Nachdruck der EU-Kommission anzurechnen. Die hatte den Verkauf letztlich angeordnet. Die BayernLB hält 92 Prozent der BGBW-Anteile. Nun stehen 85.000 Mieter vor der Frage, wie es mit ihren Wohnungen weitergeht. «Den bayerischen Kommunen sind exklusive Gespräche angeboten worden», sagte ein Sprecher der BayernLB. Für den Verkauf soll die Bank 1,5 Milliarden Euro einnehmen. Geld, mit dem ein Teil der Staatshilfen beglichen werden sollen, die sie bekommen hat, um einer Pleite zu entgehen.

Die Wohnungen liegen in München, Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Aschaffenburg und anderen Gemeinden Bayerns. Oftmals werden diese Wohnungen zu niedrigeren Preisen als andere Objekte angeboten. Nun fragen sich die Bewohner natürlich, ob sie weiterhin in ihren Wohnung bleiben können. Schutz gibt ihnen eine offizielle Sozialcharta, die der neue Käufer einhalten muss. Demnach darf Mietern über 60 Jahren nicht gekündigt, Wohnungen nicht in Eigentumswohnungen umgewandelt werden und auch eine Luxussanierung ist verboten.

Geht es nach den Wünschen des Freistaats Bayern soll der neue Eigentümer der Immobilien ein kommunales Konsortium sein. Daher soll die BayernLB zuerst Gespräche mit den Städten führen, welche Verkaufsoptionen möglich sind. Dazu hatte Finanzminister Markus Söder (CSU) bereits Gespräche mit dem Nürnberger Oberbürgermeister und bayerischen Städtetags-Chef Ulrich Maly (SPD) geführt. Die SPD allerdings sieht eigentlich das Land in der Pflicht, die Wohnungen aufzukaufen. Söder hatte aber eine Übernahme durch den Freistaat schon kategorisch ausgeschlossen. Die Verhandlungen mit den Kommunen stehen noch aus. Fraglich ist, ob diese genug Geld aufbringen können, um die Wohnungen zu übernehmen.

postheadericon Projekt: Wohnen in München

© Flexmedia - Fotolia.com

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In München ist das größte kommunale Wohnungsprogramm in Kraft getreten: Mit 800 Millionen Euro Budget soll das Projekt “Wohnen in München” der Wohnungsknappheit in der Landeshauptstadt entgegenwirken. In den kommenden fünf Jahren soll pro Jahr der Bau von 3500 Wohnungen genehmigt werden, so der Plan. Damit sollen jährlich mit den im Bau befindlichen Objekten bis zu 7000 neue Apartements geschaffen werden. 

Auch geförderter Wohnraum wird erhältlich sein. Die Stadt hat dazu die Fördergelder bereits von 625 auf 800 Millionen Euro angehoben. Außerdem sollen 5000 Wohnungen auf nicht mehr genutzten Büroflächen entstehen – ein Zeichen des guten Willens.

Die CSU sieht das als selbstverständlich, da erfahrungsgemäß nicht einmal die Hälfte der Gelder von Investoren abgerufen worden werden. Der Fraktionschef Josef Schmid beschwerte sich, dass diese nicht einmal “die eigenen Mittel an den Mann” bringen würden. Das Projekt wurde von der Partei zwar größtenteils positiv aufgenommen, aber trotzdem sollen in einigen Punkten noch Verbesserungen vorgenommen werden- Zum Beispiel soll der Umbau von Gewerbe- zu Wohnflächen vereinfacht werden. Ein weiterer Punkt, den die CSU bemängelt, ist die Verdichtung von Vierteln. Hierbei soll unbedingt darauf geachtet werden, dass nicht alles “zubetoniert” wird. Einfamilienhäuser sollen keinen Wohnblöcken weichen müssen! 

Die Opposition verlangt weitgehende Änderungen im Programm, lehnt es teilweise komplett ab: Michael Mattar von der FDP will “kommunales Wohngeld” einführen, die Stadt soll demnach von dem Bau von 600 teuren Sozialwohnungen absehen und lieber Zuschüsse bieten. 

Obwohl heftig über die Verbesserungsvorschläge und -projekte diskutiert wird, bleibt München vorerst die Stadt mit den teuersten Wohnungen. Das steht fest.

postheadericon 5-Sterne Luxus in Schwabing geplant

© Daniel Ernst - Fotolia.com

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Für das Gelände an der Schwabinger Leopoldstraße beziehungsweise Berliner Straße ist Großes geplant: Dort soll schon in 2016 ein großes extravagantes Quartier mit Büros, Boutiquen, Restaurants und einem kleinen Theater stehen. Heute befindet sich dort noch das Holiday Inn und eine Metro-Großmarkt. Beide Häuser haben zu Weihnachten ihr Geschäft eingestellt, nun steht der Abriss kurz bevor. Verantwortlich für den Bau des neuen Geländes ist die Münchner Immobilienfirma Jost Hurler, die gleichzeitig der Besitzer ist und das Areal verwalten wird. Der Entwurf stammt dabei von dem Münchner Architekturbüro 03. Kosten soll das Projekt rund 400 Millionen Euro.

Im Mittelpunkt soll dabei ein Luxushotel der Kategorie Fünf-Sterne-Plus stehen, das auf internationaler Ebene mit den Top-Adressen konkurrieren kann. Ein Betreiber steht allerdings noch nicht fest. Das gesamte Viertel soll offen gestaltet werden mit vier Gebäuden zur Leopoldstraße und fünf zur Berliner Straße. In den oberen Stockwerken sind Wohnungen geplant in luxuriöser Ausstattung, aber auch für Familien. “Es werden zu einem großen Teil Mietwohnungen”, sagt die Sprecherin der Immbolienfirma. In den unteren Stockwerken sollen Geschäfte und Gastronomie Platz finden, in den mittleren Gebäudeteilen sollen Büroplätze entstehen. Damit das Design der Gebäude nicht zu ähnlich aussieht, wurden gleich mehrere Architekturbüros für diese Arbeit engagiert.

Da das Quartier ökologischen Aspekten gerecht werden soll, wird die Energie dort durch Abwasser und Grundwasser gewonnen. Zudem sind Blockheizkraftwerke und eine Zufuhr mit Erdwärme geplant. Das gesamte Areal wird verkehrsfrei sein, die Versorgung der Geschäfte wird in einem dreigeschossigen Unterbau abgewickelt. Dort soll außerdem die gesamte Technik untergebracht werden. Nur zum Hotel soll man vorfahren können.

postheadericon Zu wenig Unterstützung für Obdachlose

Obdachlos © Gina Sanders - Fotolia.com

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Wer in München eine Wohnung sucht, investiert meist Monate, bis er eine passende Unterkunft gefunden hat. Besonders schwer haben es dabei Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt sind, also beispielsweise nicht genügend Geld für die Miete aufbringen können. Eigentlich hatte die Stadt München versprochen, jedes Jahr 150 neue Wohneinheiten für dieses Problem zu schaffen. Die Zwischenbilanz allerdings ist vernichtend: 2010 wurden nur elf solcher Wohnungen errichtet, 2009 gar keine. Dabei sind die Notquartiere für Menschen ohne Bleibe so gut wie voll.

Als einen Grund für diese Politik nennt Sozialreferentin Brigitte Meier die fehlende Verfügbarkeit an städtischen Flächen. Die Stadtministerien würden um diesen knappen Platz konkurrieren, schließlich könnten auf diesen Flächen beispielsweise auch Kinderkrippen entstehen statt Wohnungen für Benachteiligte. Beides werde schließlich gebraucht. Aus diesem Grund könnte auch der nächsten Zukunft das Ziel der 150 Wohnungen im Jahr nicht erreicht werden. Auch ein Problem seien langwierige Abstimmungs- und aufwendige Planungsvorgehen. In manchen Fällen seien zudem Nachbarklagen oder etwa die Insolvenz eines Bauträgers der Grund dafür, dass Wohnungen nicht gebaut werden könnten.

Eine Arbeitsgruppe soll das Problem nun lösen. Denn die Liste derer, die eine Sozialwohnung brauchen, ist lang. Es gibt rund 11.000 Vormerkungen, 5000 davon sind als besonders dringlich eingestuft worden. Derzeit untergebracht sind rund 2438 Menschen in städtischen Notquartieren, Pensionen und so genannten Clearinghäusern. Innerhalb des vergangenen Jahres ist diese Zahl damit um rund 20 Prozent gestiegen.

Der CSU-Fraktionschef Josef Schmid kritisiert die Rot-Grüne-Regierung für deren Politik scharf. Ihnen fehle eine klare Entscheidung zugunsten von mehr Wohnungen, sagt er. Er nimmt zugleich den OB Ude in die Pflicht, der den Prozess verbessern müsse.

postheadericon München soll nach oben wachsen

© Aamon - Fotolia.com

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Die Menschheit kennt Städte wie New York, die wohl die Stadt mit der schönsten Skyline ist. Die Menschen kennen Shanghai, Dubai, Tokyo – Städte, die in kürzester Zeit extrem schnell gewachsen sind. Profitiert haben sie – wohl der wichtigste Grund – vom Wirtschaftsaufschwung, der für eine Metropole typisch ist. Nur in Deutschland scheint die Vorstellung von einer solchen Skyline, die wir aus den Bilderbänden über New York kennen, irgendwie irrealistisch. So haben wir doch hier die Mainstadt in Frankfurt, die scherzhafter Weise mit ihren Spitznamen “Mainhattan” lockt. Imposant wie die in New York ist sie dennoch nicht. Doch auch in München könnte es in der nächsten Zeit dazu kommen, dass immer öfter enger und höher gebaut werden wird. Das Ende einer Utopie also?

München profitiert wie auch andere stark aufstrebende Städte vom Wirtschaftswachstum in der Region. Gut, nun war München schon über Jahre ein Idyll der manifesten Arbeit, der sicheren Wirtschaft und eine Stadt des Wohlstandes. Keine Stadt ist wohl so teuer in Deutschland wie München und so mancher junger Mensch, der hier vielleicht studieren will, traut sich schon gar nicht, nach einer Wohnung zu suchen – es gibt einach keine freien. Und so wirkt selbst ein Angebot aus dem Altenheim, dass man für einen Quadratmeter dort, am Tag eine Stunde sich um einen älteren Menschen kümmern muss, fast schon komisch – ist aber real. 

Aus diesem Wohnungsmangel heraus soll München höher und enger und größer werden – ganz nach dem amerikanischen Vorbild, dass man in die Höhe baut. Die Fakten sind schnell erzählt: Steigende Mieten, Wohnungs-Wettbewerb, Grundstückspreise, die sich fast um 100 Prozent erhöht haben. Das beunruhigt natürlich die Politik, denn sozial schwächer Menschen können dem nicht nachkommen. Das soziale Gleichgewicht ist in Gefahr, weswegen nun ein Zukunfts-Konkress am 2. und 3. Februar ansteht. 

postheadericon Photovoltaikförderung soll gebremst werden

Photovoltaik © VRD - Fotolia.com

Photovoltaik © VRD - Fotolia.com

Der grüne Strom ist immer weiter auf dem Vormarsch und so versuchen immer mehr Betriebe und Bürger ihre Geräte auch mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Viele Privatleute sind sogar schon darauf umgestiegen eigenen Strom zu produzieren. Die profitabelste und gleichzeitig auch beliebteste Methode ist dabei die Photovoltaik. Das sind Solarzellen die man auf dem Dach anbringt und welche dann aus dem Sonnen licht Energie gewinnen. Dabei wird dieser in den meisten Fällen eingespeist und an die städtischen Stadtwerke weitergeleitet, wobei die Betreiber mit einem festen Preis pro Kilowattstunde vergütet werden. Von Seiten der Bundesregierung wird dieser Schritt sehr befürwortet und aus diesem Grund auch finanziell unterstützt. So bekommt man in den ersten Jahren für jede eingespeiste Kilowattstunde einen festen Bonus und auch für die Installation an sich kann man Ermäßigungen bekommen.

Nun fordern jedoch in Bayern die ersten Politiker, dass man dieser Subventionen zurückfahren müsste. So wurden 2011 so viele Photovoltaikanlagen gebaut wie noch nie und somit der Rekord aus dem Vorjahr gebrochen. Dies sei an sich zwar eine positive Nachricht, da man auf erneuerbare Energiequellen setze, doch der Wirtschafts- und Energieminister Bayerns sehe darin auch einige Gefahren. So sieht man anhand der neuen Umsatzrekorde, dass die Photovoltaik sehr stark finanziell gefördert und nach seiner Meinung sogar überfördert wird. Somit könnte man nicht mehr gewährleisten, dass der Preis stabil bleibe. Dies sei dann vor allem für die Bürger gefährlich die nun schon eine Anlage haben und auf die festgesetzten Gewinne, die von der Regierung versprochen wurden, setzen. Jedoch sei dies nicht mehr möglich, wenn  zu viele Menschen in diesen Bereich investieren, da dies zu viel Geld kosten würde.

So nimmt der Ministerpräsident jetzt die Bundesregierung in die Pflicht und verlangt von diesen schnellstmöglich einen Plan auf den Tisch zu legen, wie man diese “Katastrophe” verhindern könne.